Donnerstag, 28. Februar 2013

Blätterteigtarte mit Rosenkohl und Ziegenkäse


Es gibt Sachen, die könnte ich ständig und in allen Variationen essen. Risotto, Burger oder Tartes und Quiches beispielsweise. Für das erste Rezept hier in der lumi kuke habe ich mir eine Tarte ausgesucht, und was bin ich froh über diese Entscheidung! Denn die Tarte hat den großen Vorteil dass sie auch lauwarm und kalt schmeckt, eine Tartesache (höhö) die mir erst auffiel als das gute Stück bei den Versuchen ein vernünftiges Foto zu schießen immer weiter abkühlte...
Für mich sehr bemerkenswert ist auch, dass es eine Blätterteigtarte mit Rosenkohl und Ziegenkäse ist, denn bis Weihnachten habe ich partout keinen Rosenkohl gegessen. An Weihnachten gab es daheim aber ungekochten Rosenkohl zum Raclette und ich habe mich zum ersten mal ran getraut. Im Januar folgte dann der Rosenkohlsalat von moey und später einzelne Rosenkohlblätter in Butter geschwenkt.
Die Tarte war bislang das kohligste der Rezepte, sie hat mir aber trotzdem richtig gut geschmeckt. Ich glaube das wird doch noch was, mit dem Rosenkohl und mir.
 

Das Rezept habe ich in Vegetarisch! Das Goldene von GU entdeckt. Es ist für eine Springform mit 26cm Durchmesser ausgelegt, ich habe meine Ikea Pieform mit 31cm genommen und es hat wunderbar gepasst. Ich habe dafür nur noch einen Schuss Milch mit zur Füllung gegeben damit sie sich besser verteilt.



Tarte Quiche Rosenkohl Blätterteig



Zutaten:
300g Rosenkohl (ich hatte für meine Form 500g Rosenkohl)
50g Walnusskerne
4-5 getrocknete Tomaten in Öl
1 Knoblauchzehe
150g Ziegenfrischkäse
Rosmarin und Thymian, jeweils ca. 1 TL
3 Eier 
250g fertigen Blätterteig
Salz und Pfeffer



Zubereitung:
Zuerst den Rosenkohl putzen und die Röschen kreuzweise einschneiden. Danach wird der Rosenkohl für 2-3 Minuten in Salzwasser blanchiert und abgeschreckt. Ich höre beim Kochen immer Musik und messe solche Zeitangaben in Liedern. Den Backofen auf 180° vorheizen - unser Backofen hat leider keine Umluftfunktion, ich rede also immer von Ober-/Unterhitze. 
Die Eier in einer Schüssel verquirlen und den Ziegenkäse dazu geben. Wenn ihr eine Ziegenkäserolle verwendet, solltet ihr diese gut zerdrücken damit sie sich nachher besser mit den anderen Zutaten vermischt. 
Danach die Walnüsse grob hacken und Tomaten und Knoblauch fein Würfeln, mit den Kräutern zum Käse geben, salzen und pfeffern. Ich hatte heute keine Lust auf Knobi-Finger, deshalb habe ich statt der Knoblauchzehe einfach einen guten Schluck von meinem selbst gemachten Knoblauchöl genommen und direkt mit zur Ei-Käse-Mischung gegeben.
Den Blätterteig noch ein bisschen weiter ausrollen und in die Form geben. Inzwischen ist der Rosenkohl soweit abgekühlt dass man die Röschen halbieren und auf dem Teig verteilen kann. Die Käsemischung darüber geben und bei 180° 35-40 Min. backen bis sie goldbraun und der Belag gestockt ist.

Kommentare:

  1. Ich liebe Rosenkohl, das ist auch eine Tartesache! Klingt lecker, sieht auch gut aus!

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    1. Ich wusste doch, dass die "Tartesache" was für dich ist :-D

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